# Schwarzwaldcamp 2025

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Veröffentlicht: 2025-08-05


Auch 2025 wieder auf der Wiese oberhalb des Mathislehofs: Teambuilding, Projekte und zwei Wochen Camp.





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## Bericht

Auch dieses Jahr gestalteten wir wieder ein wundervolles Camp auf der Wiese oberhalb des Mathislehofs im Schwarzwald.

In der ersten Woche lernten wir Betreuer*innen viele neue Dinge, während wir den Zeltplatz aufbauten. Die Duschen im Wald wurden errichtet, eine Grube für das Küchenzelt ausgehoben, der Springerschuppen eingeräumt, eine Wäscheleine gespannt, Handwaschstationen aufgebaut, wir absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs und wuchsen als starkes Team zusammen.

Das Errichten der Zelte mussten wir notgedrungen ans Ende unserer Teambuildingwoche verschieben, da das Wetter uns mit Regen einen Strich durch die Rechnung machte und der Bauer die Wiese noch nicht mähen konnte. Das brachte den ganzen Plan durcheinander, doch den Betreuer*innen gelang es trotzdem, dass alle Zelte hell auf der grünen Wiese erstrahlten, bevor die Kinder ankamen.

Dann kamen die Kinder und das Camp begann seinen vollen Lauf.

Jedes Kind bekam seine eigene Zeltgruppe und jeweils zwei bis drei Gruppenbetreuer*innen. An diesem Tag stand erst einmal Ankommen und alle Kennenlernen auf dem Plan.

Auf der Wiese wurden wir mit einer tollen Aussicht ins Tal beglückt, das morgens, wenn wir aufstanden, oft im dichten Nebel lag, über dem die Bergspitzen wieder hervorragten.

Sobald die Sonne am Abend untergegangen war, bot sich uns ein faszinierender, klarer Sternenhimmel und oft erleuchtete der Mond den Zeltplatz. Wir hatten fast nur wolkenlose, trockene Nächte und gutes, sonniges Wetter am Tag und konnten so nachts draußen unter dem Sternenhimmel schlafen. Kaum jemand ließ sich vom morgendlichen Tau davon abhalten, die Isomatte und den Schlafsack auf die Wiese zu legen.

Am Morgen weckten wir die Kinder nach einer kurzen Betreuendenrunde mit einem Lied. Nach dem Wecken der Kinder starteten wir den Tag mit einem Spiel zum Wachwerden, dem sogenannten „Aufwecker“, in der Mitte der Zeltwiese.

Nach dem Frühstück trafen wir uns alle zum Morgenkreis in unserem Gemeinschaftszelt. Wir sangen gemeinsam und besprachen alles, was es zu klären gab. Anschließend durfte sich jedes Kind in eine Aktion einteilen, welche die Betreuer*innen anboten und die es an diesem Tag machen wollte. Wir hatten in diesem Jahr wieder viele spannende und tolle Aktionen wie Backen, Marmelade kochen, Partnerakrobatik, Seife herstellen, Volleyball, Fußball, Knoten üben oder Schwimmkerzen herstellen, die wir am letzten Abend schwimmen ließen.

Zum Mittagessen kamen wir in der Mitte unseres Zeltplatzes zusammen.

Das Küchenteam kochte jeden Tag über dem Feuer und versorgte uns mit sehr leckerem Essen.

Nach dem Essen gab es immer um die Teller und das Besteck das große Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel fürs Spülen, das sich durch die Kinder entwickelt hatte.

Für die Mittagspause suchten wir uns oft ein ruhiges, schattiges Plätzchen rund um den Zeltplatz.

Vor dem Abendessen tanzten wir mit dem ganzen Camp in der Abendsonne auf dem Zeltplatz. Unsere hauseigene Band begleitete uns mit Gitarren, Cajón, Schlagwerk und Geige.

Den Abend ließen wir dann mit der Geschichte „Emil und die Detektive“, einem Tagesnamen und gemeinsamem Liedersingen ausklingen.

Die einzelnen Zeltgruppen machten gemeinsam mit ihren Gruppenbetreuerinnen jeweils eine Zeltgruppenaktion. Mit Aufgaben und Rätseln ging es für die meisten Gruppen zum Mathisleweiher. Es wurden aber auch zum Beispiel Pfannkuchen und Popcorn über dem Feuer zusammen mit den Gruppenbetreuerinnen in der jeweiligen Zeltgruppe gemacht.

In der Mitte der Campzeit gab es Aktionen, die sich über mehrere Tage erstreckten. Ein Teil der Gruppe unternahm eine Wanderung, während der andere Teil auf unserem Lagerplatz blieb und sich entweder im Zirkus, Theater oder in der Musik ausprobierte oder zwei Fußballtore baute.

Wer an der Wanderung teilgenommen hatte, übernachtete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang auf dem Herzogenhorn. Danach wanderte die Gruppe weiter zum Schluchsee und entschied sich aufgrund der ungewissen Wetterlage kurzfristig dazu, auf einem Bauernhof zu übernachten. Ging es für die Gruppe wieder zum Lagerplatz zurück, wo sie mit Freude begrüßt wurde.

Alle, die auf unserer Zeltwiese geblieben waren, ließen ihre künstlerischen und kreativen Ideen in ihr Zirkus-Theaterprojekt einfließen. Mit verschiedenen Musikeinlagen (mal gesungen, mal mit Gitarre, Geige und Rhythmusinstrumenten begleitet) begaben sich die Kinder auf eine abenteuerliche Klassenfahrt, die sie entgegen den Plänen des Lehrers nicht auf einen Bauernhof, sondern in Länder auf der ganzen Welt führte. In jedem Land gerieten sie in eine andere Zirkusvorstellung: mal Jonglage mit Pippi-Langstrumpf-Musik, mal eine Akrobatikeinlage zum Song.


